Versorgungssicherheit, Preisvolatilität und geopolitische Abhängigkeiten prägen zunehmend die globalen Rohstoffmärkte. Für die Industrie bedeutet dies, dass stabile und flexible Rohstoffquellen wichtiger denn je werden. In diesem Zusammenhang sind hochwertige aufbereitete Sekundärrohstoffe nicht mehr nur eine Ergänzung zu Primärressourcen – sie haben sich zu einem strategischen Faktor für die Sicherung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit entwickelt.
Ob Schrott, Metalllegierungsrückstände oder industrielle Nebenprodukte: Bei richtiger Aufbereitung und Qualitätssicherung können diese Materialien Primärrohstoffe effizient ersetzen und gleichzeitig CO₂-Emissionen reduzieren und Importabhängigkeiten verringern.
Strategische Bedeutung von Sekundärrohstoffen
Der Wandel hin zu nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Lieferketten erfordert eine neue Sichtweise auf Rohstoffe. Sekundärrohstoffe sind ein wesentlicher Bestandteil dieses Wandels.
Sie ermöglichen der Industrie:
• die Versorgungssicherheit zu erhöhen
• die Abhängigkeit von volatilen globalen Rohstoffmärkten zu verringern
• die Abhängigkeit von kritischen Importen zu verringern
• die Umweltbelastung deutlich zu senken
Durch fortschrittliche Verarbeitungstechnologien und strenge Qualitätssicherung können Sekundärrohstoffe in vielen industriellen Anwendungen die gleichen Leistungsstandards wie Primärrohstoffe erreichen.
Wiederaufbereiteter Metallschrott, Edelstahlschrott, hochlegierte Rückstände und Produktionsnebenprodukte können wieder in industrielle Wertschöpfungsketten für Anwendungen in der Stahlproduktion, Metallverarbeitung und fortschrittlichen Fertigung integriert werden.
Zurückgewonnenes Aluminium, Kupfer, Nickel und andere Nichteisenmetalle bieten ein erhebliches Potenzial zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emissionen im Vergleich zur Primärproduktion und gewährleisten gleichzeitig eine zuverlässige Materialverfügbarkeit.
Hochwertige aufbereitete Sekundärrohstoffe können auch zu technologisch anspruchsvollen Anwendungen beitragen, wie z. B. additiv gefertigten Gütern, die veredelt und als Rohstoffe in Branchen wie der Metallurgie, der metallverarbeitenden Industrie und der Material- oder Chemieindustrie wiederverwendet werden können.
Globale Materialflüsse verbinden
Als thyssenkrupp Materials Trading fungieren wir als zentrale Schnittstelle zwischen der globalen Industrienachfrage und den internationalen Rohstoffmärkten.
Unsere Aufgabe ist es, globale Materialflüsse strategisch zu steuern, indem wir Angebot und Nachfrage über Regionen hinweg miteinander verbinden.
Wir:
• versorgen Industrien weltweit mit hochwertigen Sekundärrohstoffen aus globalen Quellen
• konsolidieren anfallende Materialüberschüsse
• vermarkten diese Materialien auf internationalen Märkten
• leiten globale Materialflüsse dorthin, wo sie den größten Mehrwert schaffen
Durch die Gewährleistung von gleichbleibender Qualität, Transparenz und zuverlässiger Verfügbarkeit verbinden wir lokale Nachfrage mit weltweitem Angebot – und regionale Überschüsse mit internationaler Nachfrage – in beide Richtungen.